Fugen und Füllschweißen

Bewährtes Verfahren trifft neue Technologie.

Durch das Auftragen von Speziallegierungen können je nach Bedarf und Beanspruchung der Gesenke, der Verschleißschutz sowie die Warmfestigkeit deutlich gesteigert werden. Dies bedeutet eine erhöhte Standzeit Ihrer Werkzeuge, erhebliche Kosteneinsparung durch geringeren Werkzeugwechsel sowie ein verbessertes Schmiedeverhalten.

Eine weitere Kostenersparnis entsteht durch den Erhalt der vorhandenen Werkzeuge. Diese bleiben dem Schmiedekreislauf durch wiederholtes Regenerieren erhalten.

Mit unseren „Fronius-“ Schweißanlagen der neuesten Generation, der TPS 600i mit fortschrittlicher Technologie, können wir problemlos Drahtstärken von bis zu 2,4mm porenfrei abschmelzen. Durch diese erhöhte Abschmelzleistung füllen wir die Gesenke zügig, was zu einer Zeit- und Kostenreduktion für unsere Kunden führt.

Das Fugen und Füllschweißen ist eine häufig gewählte Variante im Bereich der Schmiedetechnik, bei der Reparatur von Gesenken, bei Verschleiß, Schäden, Fehlbearbeitung oder Änderung der bestehenden Gravur.
Für die Wärmebehandlung stehen uns 14 Kammeröfen mit unterschiedlichen Volumen zur Verfügung.

Vorteile Fugen und Füllschweißen

  • Erhöhung der Warmfestigkeit und Verschleißschutz
  • höhere Standzeit und verbessertes Schmiedeverhalten
  • Kosten- und Zeiteinsparung durch Erhalt der Gesenke

Alles aus einer Hand!

Auf Kundenwunsch können wir auch sofort die fertig füllgeschweißten Gesenke nachfräsen und die gewünschte Schmiedegravur herstellen.

Kleine Auswahl an Fugen und Füllschweißungen:

14 Kammeröfen

Der richtige Ofen für Ihren Bedarf.

Um die Bauteile auf Arbeitstemperatur vorzuwärmen und anzulassen, nutzen wir 14 Öfen mit unterschiedlichen Fassungsvolumen (5l bis 5000l Brennkammer) und maximalen Belastbarkeiten (bis zu 10t). Entsprechend Ihrer Bauteil- und Werkzeuggrößen, wählen wir dann den entsprechenden Ofen für Ihren Auftrag aus.

Maße Brennkammer: HxBxT 1400mm x 1000mm x 3600mm

Laserschweißen an Schmiedegesenken

Hier trifft Grobheit auf Filigrantechnik.

Verschlissene Schmiedekonturen werden häufig durch Ausfugen und Füllschweißen spezieller Legierungen wiederhergestellt und somit regeneriert.

Beim anschließenden CNC-Fräsen tauchen manchmal Poren im Schweißgut auf, leider meist an Stellen, die schlecht zugänglich sind und damit ein Nachschweißen konventioneller Techniken unmöglich machen.

Per Laser können wir diese Poren gezielt zuschweißen, ohne Einbrandkerben zu hinterlassen. Die anschließende Nacharbeit erfolgt meist von Hand, da der Materialauftrag sehr gering ist und relativ schnell händisch beigeschliffen werden kann.

Die perfekte Technologie damit Sie Zeit und Geld sparen – garantiert!

Laserhärten an Schmiedegesenken

Bis zu 80% Produktionssteigerung

Aufgrund zu schneller Rissbildung in gewissen Konturen, können manche Schmiedegesenke nicht mit einer Hartauftragung gefüllt oder aufgeschweißt werden. Diese Härte wäre aber dort, wo der Verschleiß auftritt, widerum nötig.

Bei Schmiedegesenken kann durch gezieltes Laserhärten eine noch höhere Standzeit des Werkzeuges erreicht werden. Hierbei ist es wichtig, die zu härtenden Bereiche genau auszuwählen und einzugrenzen- wir beraten Sie gerne.

Für Abgratschnitte ist diese Technologie ebenfalls perfekt:
Rohling herstellen. Laserhärten. Produktion läuft.