Lasergravur 3D

Bei der 3D-Lasergravur wird die Oberfläche des Werkstücks definiert abgetragen.

Das Material wird schichtweise verdampft, wodurch nach und nach die gewünschte Struktur zum Vorschein kommt.

So können vordefinierte Flankenwinkel bei Prägestempeln ebenso problemlos realisiert werden wie komplexe dreidimensionale Oberflächenstrukturen auf Münzprägestempeln oder im Formenbau.

Anders als beim Fräsen, wo das Fräswerkzeug selbst einen gewissen Radius hinterlässt, kann der Laser die gewünschte Kontur scharfkantig und präzise herstellen.

Tiefengravur

Bei der Tiefengravur wird die Oberfläche des Werkstücks abgetragen, wodurch eine sichtbare Beschriftung und Markierung auf dem Werkstück entsteht.

Die Tiefengravur und die Tiefenbeschriftung sind Technologien, die auf demselben Verfahrensprinzip beruhen. Die thermische Energie des Lasers wird genutzt, um gezielt Material aufzuschmelzen und zu verdampfen. Durch genaue Parametrierung kann die gewünschte Graviertiefe exakt erreicht werden.

Mikrogravur

Durch hochpräzise Gravuren im Mikrometerbereich ist eine nahezu fälschungssichere Echtheitszertifizierung möglich.

Der Laser ermöglicht nicht nur punkt- und linienförmige Strukturen, sondern erzeugt auch ganze Formen durch schichtweises Abtragen. Dieses Verfahren stellt in der Echtheitszertifizierung im Mükro-Bereich einen enormen Fortschritt dar.

Typische Anwendung ist die Herstellung von Prägestempeln zur Echtheitszertifizierung, Gütesiegeln oder die Einbringung von fälschungssicheren Schutzmarkierungen.